Die Geschichte hinter dem Buch

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und geschichtliche Fakten zum historischen Roman "Das Hexennest".
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Über den Roman »

ist die nach Sprecherzahl größte Variante des Ripuarischen und des Zentralripuarischen innerhalb des Mittelfränkischen. Es wird in Köln und in Varianten zum Teil im Umland gesprochen. Anstelle der Original Kölner Mundart wird häufig ein abgemilderter rheinischer Regionaldialekt als Umgangssprache benutzt (allerdings mit oft typischem Kölner Tonfall was von Außenstehenden gelegentlich für „Kölsch“ gehalten wird). (Quelle: Wikipedia)
Mit dem ausgehenden 16 Jahrhundert wurde in Köln die eigene niederfränkische Schriftsprache aufgegeben und auf die sich entwickelnde neuhochdeutsche Schriftsprache umgestellt; seither gehen die gesprochene und die geschriebene Sprache eigene Wege. Darum ist es naheliegend, ab dem frühen 17.Jahrhundert von einer eigenen Kölner Mundart zu sprechen. Von wenigen Einzelfällen abgesehen ist diese jedoch erst mit dem ausklingenden 18.Jahrhundert auch literarisch zu verfolgen. Der kölsche Dialekt wird heute bewusst durch Sprachgesellschaften gepflegt und ist u.a. auch durch die Tradition des Karnevals mit seinen Liedern und Büttenreden weit verbreitet und lebendig geblieben.